MODE - Editorial von Francis Müller und Basil Rogger
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Montag, 21. Mai 2012
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Editorial und Abstracts zu Heft 01/12 Wissen
Editorial zu Heft 4/2011: Alttag
Abstract und Artikel zum Heft 3/2011 E-Democracy
Editorial, Abstracts und Inhaltsverzeichnis Heft 2/2011 Zukunft der Energie
Editorial und Inhaltsverzeichnis zum Heft 01/11 Wertewandel
Editorial vom aktuellen Heft 4/2010MODE - Editorial von Francis Müller und Basil Rogger Download hier:
Editorial vom aktuellen Heft 03/201040 Jahre Swissfuture - 40 Jahre Zukunftsdebatte in der Schweiz Volltext hier als Download:
Medien – Magazin für Zukunftsmonitoring 02/2010Editorial von Francis Müller, Redaktor swissfuture:
Hoffnung – Magazin für Zukunftsmonitoring 01/2010Editorial von Dr. Andreas M. Walker, Co-Präsident swissfuture und Francis Müller, Redaktor swissfuture: Transhumanismus - Magazin für Zukunftsmonitoring 02/2009Editorial von Dr. Andreas M. Walker, Co-Präsident swissfuture und Francis Müller, Redaktor swissfuture: Bevor vor ungefähr 600'000 Jahren im heutigen Südafrika erstmals ein Faustkeil benutzt wurde, wäre dieser transhumanistisch gewesen, vorausgesetzt natürlich, diese Semantik hätte damals schon existiert. Auch Brillen, Prothesen, Implantate, Schönheits- und andere Operationen waren allesamt transhumanistische Phantasien, bevor sie erfunden und schliesslich in der Alltagswelt Einzug gehalten haben. Was früher undenkbar war, ist heute selbstverständlich. Was als transhumanistisch beschrieben wird, ist also abhängig vom gegenwärtig Möglichen, es ist eine relative Kategorie, keine absolute. Der Transhumanismus ist somit immer dort, wo wir (noch) nicht sind, und diese Horizonte verschieben sich mit jedem neuen technischen Fortschritt. Es geht beim Transhumanismus um Grenzen und Grenzüberschreitungen, was auch ethische Fragen aufwirft: Haben wir überhaupt das Recht, uns selbst zu optimieren? Wer bestimmt die Kategorien, nach denen diese Optimierung stattfindet? Transhumanisten haben in den vergangenen Jahrzehnten oftmals technisch geprägte Erlösungsutopien hinter diese Grenze des Möglichen projiziert. Dank neuen Techniken befinde der Mensch sich vor einem evolutionären Umbruch, prophezeiten die Transhumanisten. Er werde über sich heraus wachsen – bis hin zur Unsterblichkeit. Der Zukunftsforscher Karl-Heinz Steinmüller begegnet diesem Enthusiasmus mit Skepsis. Der Homo Sapiens entwickle sich biologisch zwar schneller als je zuvor, so Steinmüller, aber niemals in dem Tempo wie die Technologie. Zugleich sind einige transhumanistische Phantasien von der Ökonomie überholt worden, von einem Markt, der stets Neues sucht, es vermarktet und demokratisiert. Die Autorin Miriam Ji Sun sieht die Transhumanisten als Vermittler in einem dualistisch gebauten Feld, das einerseits von technisch orientierten Fortschrittsgläubigen und von Skeptikern andererseits beherrscht wird. Auch eine virtuelle Webseite für die Mitglieder von swissfuture wäre vor zehn Jahren noch eine transhumanistische Phantasie gewesen. Jetzt gibt es diese Seite. Wir haben sie für unsere Mitglieder auf der Webseite Xing.com aufgeschaltet. Damit können wir aktuelle Bezüge herstellen, auf Studien verweisen, diese kommentieren und diskutieren. Wir wünschen Ihnen eine intellektuell anregende Lektüre dieses Bulletins und freuen uns auf einen regen Austausch auf www.xing.com/net/swissfuture. Die Zukunft der Kriminalität - Magazin für Zukunftsmonitoring 01/2009Aus dem Editorial von Dr. Andreas M. Walker, Vorstandsmitglied swissfuture und Francis Müller, Redaktor swissfuture: Wer über die Zukunft der Kriminalität nachdenkt, wird mit der Frage konfrontiert, ob kriminelles Verhalten universell oder kulturell determiniert ist. Gibt es eine spezifische Kriminalität der Zukunft oder ändern sich einfach die Umstände? Mord zum Beispiel wird in fast allen Zeiten und Gesellschaften sanktioniert. Diebstahl hingegen kann nur dann ein Delikt sein, wenn die Gesellschaft das Eigentum kennt. Es ist erstaunlich, wie viele Science-fiction-Filme einfach unsere Vorstellungen der Kriminalität in die Zukunft projizieren, neue Spielarten der Delinquenz tauchen aber selten auf. Waffen und Transportmittel sind futuristisch – oder geradezu archaisch magisch. Der Kampf des Guten gegen das Böse wird im Cyberspace oder im Weltall geführt, Täter und Diebesbeute sind extraterrestrisch, die Delikte aber bleiben meistens identisch – wie übrigens auch die Motive und die sozialen Typen der Täter. Wir denken in diesem Swissfuture-Bulletin über neue Tätertypen nach: Könnten aufgrund des soziodemografischen Wandels und Wohlstandsabbaus Senioren als neue Tätergruppe auftauchen? Welches werden zukünftige Motive der Täter sein? Handeln sie rational, wie es der Autor Valentin Landmann vertritt? Lässt sich das Problem also zukünftig über Anreize lösen? Oder hat der Täter eine neurologische Prädisposition, wie es der Forensiker Hans Markowitsch in seinem Beitrag darstellt? Unsere Suche nach Autoren hat uns gezeigt, dass wir erst am Anfang der Fragen nach der Kriminalität der Zukunft stehen. Police Futurists International oder der Schweizerische Polizeiinformatikkongress thematisieren, dass neue, zukunftsorientierte Konzepte innerer Sicherheit nötig werden – wir sind neugierig, wie die Zukunft aussehen wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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