Gender Studies

lundi 27. mars 2017

Gender Studies: Klein, aber fein

In der NZZ vom 25. März 2017 zeigt Virginia Richter am Beispiel der Gender Studies auf, was die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten. Biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind vorhanden, werden aber von sozialen Faktoren überlagert, häufig in einer Weise, die das Biologische und das Soziale ununterscheidbar macht.

Der Feminismus und mit ihm die Gender-Studies geraten unter Beschuss. Einer der Hauptvorwürfe lautet, die Gender-Studies würden den sozialen Aspekt überbewerten, den biologischen dagegen negieren.

Pussyalarm: Erobert eine politisierte Pseudowissenschaft die Schweizer Universitäten? Diesen Eindruck konnte man bei der Lektüre von Birgit Schmids Artikel über Gender-Studies in der Schweiz gewinnen. In ihrem dreiseitigen Artikel stellt die Autorin die Gender-Studies als «Modefach» dar, ohne auch nur an einer Stelle zu erklären, worin die Leistungen des Fachs bestehen und warum Veranstaltungen mit Geschlechter-Themen – wie sie selbst beschreibt – derzeit die Türen eingerannt werden. Dass die Gender-Studies mit viereinhalb Professuren inzwischen an den Schweizer Universitäten institutionalisiert sind, scheint ebenso Beunruhigung hervorzurufen wie die Tatsache, dass der Feminismus in letzter Zeit wieder verstärkt auf Resonanz stösst.

Weiter lesen (Gastkommentar von Virginia Richter, NZZ, 25. März 2017)

esense GmbH