NZZ-Gesundheitspolitik-Debatte

lundi 18. juin 2018

Gesundheitspolitik des Bundesrates verletzt Menschenrechte

Gelesen in der NZZ (14. Juni 2018), Kommentar Prof. Andreas Kley, Universität Zürich
- Das schweizerische Gesundheitssystem ist geprägt durch Unterfinanzierung von Betreuung und Pflege – investiert wird in Technik, IT und Medikamente. Damit verletzt unser Land die Menschenrechte. Die Politik hat auf die ökonomischen Probleme mit der Einführung von künstlichen Wettbewerben, Scheinprivatisierungen und echten Privatisierungen reagiert. Neue Wettbewerber, internationale Konzerne, drängen in den Markt. Es kommt zu grundlegenden Strukturveränderungen. In diesem Umfeld sind die Anbieter von Gesundheitsleistungen die einzigen, die realisieren, wie man sparen kann und wie sich damit Gewinne erhöhen lassen. Pflegefachpersonen, wie auch Mediziner sitzen stundenlang vor Bildschirmen und geben Daten ein. Dokumentierung und Leistungserfassung ist wichtiger als die Gesundheitsversorgung.

 www.nzz.ch/meinung/gesundheitspolitik-des-bundesrates-verletzt-menschenrechte-ld.1391462

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