Open and FAIR Data

lundi 05. novembre 2018

Digitale Forschungsinfrastrukturen in den Geisteswissenschaften

Rund 50 Plattformen bereiten in der Schweiz Daten für die Geisteswissenschaften auf. Das stelllt nicht nur Anforderungen ans Datenmanagement sondern wirft auch die Frage auf, wer solche Plattformen betreibt und wie sie finanziert werden.

Die Digitalisierung verändert die Forschung. Auch die Geisteswissenschaften betreiben Forschungsplattformen und digitale Initiativen. Damit der Austausch möglich ist und ein Mehrwert entsteht, müssen die Daten nach den selben Standards erfasst werden und den FAIR-Principles entsprechen: Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability. Wie das gelingt, war am Freitag Thema einer SAGW-Tagung. Es zeigte sich, dass es nicht nur darum geht, breit akzeptierte technische und rechtliche Standards im Datenmanagement zu finden. FAIR, GDPR, PID, DOI, ARK, RDF, CC-BY und API – die digitale Welt ist voller Abkürzungen und erfordert von den Geisteswissenschafterinnen und Geisteswissenschafter ein beachtliches techniches Know-How. Herausgefordert sind auch die Förderinstitutionen. Welche Förderinstrumente wo zu tragen kommen, ist nicht mehr so klar.

Mehr zum Thema im SAGW-Blog "Geisteswissenschaften 3.0"

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