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vendredi 30 juillet 2010






Langues et cultures


Freiburgerdeutsch

Publikation im Rahmen der Nationalen Wörterbücher und des Schwerpunktes «Sprachen und Kulturen», SAGW Eigenverlag SAGW, Bern 2009, 63 Seiten.

 

Diese Publikation ist die erste Ausgabe einer neuen, lockeren Reihe zu Themen über und um die Nationalen Wörterbücher. Damit sollen einer breiteren Öffentlichkeit Themen aus der Dialektforschung aus allen vier Landesteilen näher gebracht werden und deren Nutzen aufgezeigt werden. Ein weiteres Heft wird im Jahr 2010 erscheinen.

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Das Idiotikon: Schlüssel zu unserer sprachlichen Identität und mehr?

Publikation im Rahmen des Schwerpunktes «Sprachen und Kulturen» der SAGW
Eigenverlag SAGW, Bern 2008, 175 Seiten, ISBN 978-3-907835-64-7
 

Dieser Band enthält die an der Frühjahrestagung 2008 der SAGW in Zürich gehaltenen Referate. Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, neue Benutzergruppen an das Wörterbuch heranzuführen, indem gezeigt wurde, wie das Idiotikon als Quelle zum Verständnis historischer Lebenswelten, aber auch für weitere Wissenschaftsbereiche, genutzt werden kann. Deutlich wurde, dass das Idiotikon nicht «nur» ein Dialektwörterbuch ist, sondern ein Schlüssel zu Texten verschiedenster Art, die mit unserem heutigen sprachlichen Wissen kaum noch zu verstehen sind.

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Sprachendiskurs in der Schweiz: vom Vorzeigefall zum Problemfall? – Le discours sur les langues en Suisse: d’un modèle d’exemple à un cas problématique?

Tagung vom 11. November 2005 in Biel, Eigenverlag, Bern 2005

Die schweizerische Sprachenpolitik ist in eine Sackgasse geraten: in Politik, Wissenschaft, Bildungswesen und Kultur ist man sich uneins, wie die sprachpolitischen Herausforderungen dieses Landes anzupacken seien, was sich unter anderem an den Diskussionen rund um die Schaffung eines Sprachengesetzes zeigt oder an der Frage, welche Fremdsprachen wann auf den Stundenplan der Schulen gehören. Gerade auch in den Beratungen im Parlament und der zuständigen Kommission über die Schaffung eines schweizerischen Sprachen- und Verständigungsgesetzes ist zu beobachten, dass ein unterschiedliches Verständnis von Staat und Kultur die Differenzen begründet. So fällt auf, dass es insbesondere die Minderheitenregionen und –sprachgebiete sind, die eher für eine staatliche geregelte Sprachenpolitik plädieren und die die Bedeutung einer solchen für den nationalen kulturellen Zusammenhalt betonen, während die einsprachigen Kantone der deutschen Schweiz der Sprachen- und Verständigungspolitik weniger Bedeutung zuzumessen scheinen.

Die Publikation wurde im Vorfeld der Tagung in Auftrag gegeben und kam für die Tagung am 11. November 2005 heraus.
 



Viersprachig, mehrsprachig, vielsprachig – La Suisse, un pays où l’on parle quatre langues ... et plus

Tagung vom 14. November 2002 in Biel, Eigenverlag, Bern 2003

«Die gegenwärtige Auseinandersetzung über den Sprachenartikel in der Bundesverfassung schwankt zwischen einem neoliberalen Laissez-faire und der Forderung nach konservierenden Massnahmen.»
Die jüngste Publikation der SAGW versammelt die vier Referate der Herbsttagung 2002 in Biel, bereichert um einen Beitrag zu den demographischen Entwicklungen in der Sprachenlandschaft Schweiz.
«Die Beiträge zeigen, dass es nicht genügt, die Diskussion über die sprachliche Zukunft der Schweiz allein unter innerhelvetischen Gesichtspunkten zu führen, sondern dass mitzubedenken ist, wie stark internationale, vor allem auch ökonomische Entwicklungen die Veränderungen in der Schweiz massgeblich prägen.»

Die AutorInnen: Isolde Burr, François Grin, Werner Haug, Marinette Matthey, Roland Ris und Iwar Werlen.



Langues et production du savoir

Colloque de l’Académie suisse des sciences humaines et sociales à Lugano, 14 juin 2002, Eigenverlag, Bern 2003

Im Rahmen der Jahresversammlung 2002 veranstaltete die SAGW ein Kolloquium zum Thema Mehrsprachigkeit in der universitären Lehre und in der Forschung. Ausgehend von der Voraussetzung, dass Sprache die Grundlage jeglicher Wissensproduktion und -vermittlung bildet, zeigten die ReferentInnen auf, wie Mehrsprachigkeit im akademischen Umfeld eingesetzt wird oder werden kann und welche Rolle sie in einer Zeit spielt, in der sich Englisch zunehmend als einzige Wissenschaftssprache durchsetzt.



Muslime in der Schweiz – Les musulmans de Suisse

Tagung vom 24. und 25. Mai 2002 in Freiburg, Eigenverlag, Bern 2003

Bei der letzten Schweizer Volkszählung bezeichneten sich 310’000 Menschen als Muslime – davon haben 40’000 einen Schweizer Pass. Musliminnen und Muslime verschiedenster Herkunft und Nationalität repräsentieren damit einen beachtlichen Anteil der Schweizer Wohnbevölkerung, und trotzdem werden sie als Teil der Gesellschaft wenig wahrgenommen, bleiben die vorherrschenden Bilder klischeebehaftet.

In der Absicht, Vorurteile abzubauen und den Dialog zu fördern, setzte sich am 24. und 25 Mai 2002 eine interdisziplinäre Tagung der SAGW und der Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) mit der Situation von Muslimen in der Schweiz auseinander.
 



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