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Freitag, 10. Februar 2012






Potentiale einer Generationenpolitik


Potentiale einer Generationenpolitik

Wir schreiben der Generationenpolitik die nachfolgenden Potenziale zu und stellen diese zur Diskussion – Sie

  • liefert eine positiv besetzte, auf die Zukunft orientierte, hinreichend konkrete und zugleich umfassende Programmatik, welche die relevanten gesellschaftlichen Kräfte einzubinden vermag;
  • weist Gemeinsamkeiten mit anderen Konzeptionen aus (z.B. der Politik sozialer Investitionen) und ist daher anschlussfähig;
  • formuliert Rahmenbedingungen, die der Befähigung zu verantwortlichem Handeln sowie der sozialen Teilhabe Rechnung tragen;
  • geht von den Potenzialen und nicht den Defiziten aus;
  • stellt die Teilhabegerechtigkeit ins Zentrum und mündet daher im Unterschied zu den "klassischen" Instrumenten der Sozialpolitik nicht in Umverteilungsfragen;
  • trägt den veränderten Lebensverhältnissen und den sich daraus ergebenden neue sozialen Risiken Rechnung;
  • bezieht die Reproduktion bzw. die Familienarbeit gleichwertig zur Produktion bzw. Erwerbsarbeit mit ein und trägt damit zur Lockerung der engen Verquickung von Lohnarbeit und Sozialpolitik bei;
  • führt zusammen, was sachlich zusammengehört – Familien-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- sowie Fiskal- und Lohnpolitik – und überwindet damit die administrativ gewachsene, sektorielle Logik.
     



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