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Donnerstag, 24. Mai 2012






Jahresbericht 2007


Jahresbericht 2007

Die Schweizerische Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW/ASSP) blickt auch in diesem Jahr auf ein ereignisreiches Berichtsjahr zurück. Der Jahresbericht präsentiert diese unter den Kapiteln Wissenschaftliche Tätigkeit, Internationale Beziehungen, Ausbildung und Information, sowie Administration.

i) Wissenschaftliche Tätigkeit

Tagungen
Hauptanlass im Jahre 2007 war wiederum der Jahreskongress in Balstahl, welcher in Zusammenarbeit mit neun aktiven Arbeitsgruppen der SVPW und der Sekretärin der SVPW, Ursula Häfliger, organisiert wurde. Unterstützung in dieser Arbeit wurde auch von den Sekretärinnen Monika Spinatsch und Cornelia Kappeler, sowie Sarah Bütikofer, Michael Cemerin, Silvia Matter und Fabian Wagner geleistet. Die Plenumsveranstaltung widmete sich dem aktuellen Thema “Globale und nationale Klimapolitik: Wechselwirkungen, Herausforderungen und Lösungsansätze” und wurde von Thomas Bernauer und Peter Knoepfel organisiert und geleitet. Die wissenschaftliche Tätigkeit der Vereinigung wurde hauptsächlich von den 12 Arbeitsgruppen geprägt, welche zum Teil auch ausserhalb des Kongresses aktiv wurden.

Publikationen
Die Hauptpublikation der SVPW ist weiterhin die Schweizerische Zeitschrift für Politikwissenschaft deren Herausgeberschaft von Daniele Caramani an der Universität St. Gallen betreut wird. Zudem publiziert die SVPW auch das “Handbuch der Schweizer Politik" (NZZ Verlag), dessen vierte deutsche Auflage im letzten Jahr herausgekommen ist, währenddem die zweite Auflage auf Englisch im Berichtsjahr erschienen ist. Des Weiteren publiziert die SVPW auch einen elektronischen Newsletter, welcher viermal pro Jahr den Mitgliedern zugestellt wird. Dazwischen werden aktuellere Informationen über eine Mailing-Liste verbreitet.

ii) Internationale Beziehungen
Die SVPW war auch 2007 sehr aktiv in internationale Zusammenarbeiten involviert. Im Frühjahr fand in Quebec der gemeinsame Kongress mit den französischsprachigen politikwissenschaftlichen Vereinigungen statt. An dieser erfolgreich durchgeführten Tagung wurde unter Delegierten der vier Vereinigungen auch die Möglichkeit einer engeren und strukturierteren Zusammenarbeit diskutiert. Diese soll sich im Zusammenhang mit der Organisation der nächsten gemeinsamen Tagung in Grenoble (2009) ausarbeiten. Ein nächster Zwischenschritt wird ein weiteres Treffen am nächsten Kongress der International Political Science Association (IPSA) in Montréal (2008) sein. Die SVPW ist auch involviert in einer engeren Zusammenarbeit mit anderen europäischen politikwissenschaftlichen Vereinigungen. Diese Bestrebung kann teilweise auf Initiativen von Klaus Armingeon zurückgeführt werden. An einer Tagung in Berlin wurde dazu ein “Mission Statement” und Statuten ausgearbeitet, welche sich nun bei den verschiedenen Vereinigungen in der Vernehmlassung befinden.

iii) Ausbildung und Information
Die SVPW hat dieses Jahr neu zwei Nachwuchspreise für die Periode 2006-2008 ausgeschrieben. Zudem wurde der seit diesem Jahr geäufnete Fonds für die Unterstützung studentischer Initiativen zum ersten Mal in Anspruch genommen. Mit einer Teilfinanzierung durch die SVPW konnten Studierende der Politikwissenschaft am “National Model United Nations” in New York teilnehmen.

iv) Administration
Die finanzielle Lage der SVPW ist weiterhin gut. Dank gebührt der guten Arbeit des Quästors Fritz Sager. Die Mitgliederzahlen halten sich mit 46 Neumitgliedern und 47 Austritten, bei 648 (davon sind 261 Studierende) Mitgliedern, recht stabil. Im Vergleich zu anderen europäischen Vereinigungen ist die absolute Mitgliederzahl sehr hoch, und auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet befindet sich die SVPW wahrscheinlich an der europäischen Spitze. Im Vorstand kam es zu einigen personellen Veränderungen welche an der Generalversammlung alle einstimmig bestätigt wurden. Neu im Vorstand Einsitz nimmt Silja Häusermann als Vertreterin des Mittelbaus und Cosimo Schmid als Vertreter der Studierenden.

Simon Hug, Balsthal, 22. November 2007




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Mitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
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